Vorsicht bei tiefstehender Sonne

Bei tiefstehender Sonne kann die Wahrnehmungsfähigkeit von Autofahrern beeinträchtigt werden. Foto: stock.adobe.com/Ralf Geithe

So schön das warme Licht im Spätsommer auch sein mag, im Straßenverkehr hat es seine Tücken. Aufgrund des flachen Einfallwinkels der Sonne ereignen sich in den Morgen- und Abendstunden immer wieder Unfälle, weil Autofahrer stark geblendet werden. Laut Statistik sind die ungünstigen Sonnenstrahlen die weitaus häufigste Ursache für witterungsbedingte Unfälle. Und damit gefährlicher als Hagel, Sturm oder Nebel.

Laut aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil von Verkehrsunfällen aufgrund tiefstehender Sonne an den witterungsbedingten Unfällen im Jahr 2017 bei knapp 69 Prozent. Insgesamt kam es aufgrund der Blendwirkung zu 2.942 Unfällen, bei denen insgesamt 4.074 Menschen zu Schaden kamen. 33 von ihnen wurden dabei getötet.

Wann ist besondere Vorsicht gefragt?

Sind Verkehrsteilnehmer wegen der blendenden Sonne im Blindflug unterwegs, verringern sich ihre Reaktionsmöglichkeiten. Ampeln, Verkehrszeichen, Gegenverkehr, Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer sind nur schwer zu erkennen oder werden ganz übersehen. Verschmutzte Windschutzscheiben oder Reflexionen auf nassen Straßen verschärfen das Problem zusätzlich. Große Schwierigkeiten hat das menschliche Auge außerdem in Alleen oder Waldstücken, wenn durch die Sonnenstrahlen ein schneller Wechsel zwischen Licht und Schatten entsteht.

Was ist am besten zu tun?

Der ARCD rät daher dringend, die Geschwindigkeit auch in allen diesen Fällen immer an die Witterungs- und Sichtverhältnisse anzupassen. Außerdem heißt es, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und vorausschauend zu fahren. Besonders wichtig ist in dieser Zeit eine gereinigte Windschutzscheibe, um störende Lichtbrechungen zu vermeiden. Nicht nur außen, auch auf der Innenseite sollten Schmutzablagerungen mit einem geeigneten Scheibenputzmittel entfernt werden. Und Motorradfahrer sollten stets auf ein sauberes Helmvisier achten.

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